Die Paare beim Stechen um die Plätze und den RAIDORGOB

Dramatik pur beim Finale des RAIDORGOB in Klaffenbach

Das Finale des RAIDORGOB 2014 war an Spannung kaum zu überbieten. 3 Mannschaften konnten sich noch Hoffnungen auf den Sieg machen. Fünf Teams konnten noch Zweiter werden. Der Golfsport Gahlenz hatte es nach dem in Gera verpassten Matchpoint noch einmal in der Hand, mit einem Sieg alles klar zu machen, verlor aber am Ende 3:6 gegen den Gastgeber. Dieser wahrte mit diesem Sieg seine Chance auf den Gesamtsieg. Der GC Erzgebirge musste gegen den GC Zwickau unbedingt gewinnen und legte den Grundstein für den Sieg mit 2,5 Punkten aus den Vierern. Durch die Niederlagen von Gahlenz und Zwickau eröffnete sich auf einmal für den Dresdner Golfpark die Chance auf den 3. Platz. Die nur noch um die Ehre spielenden Geraer machten es den Rand-Dresdnern sehr schwer. Erst das letzte Einzel brachte dem Team von Norbert Zessin den heiß ersehnten Sieg. Damit ergab sich einmalige Konstellation eines doppelten Stechens. Die Kapitäne hatten sich im Vorfeld auf Bahn 9 ( Par 3, 135 Meter ) geeinigt. Der Dresdner GP und GS Gahlenz spielten mit jeweils drei Spielern um Platz 3. Nachdem jeweils ein Loch an Dresden und an Gahlenz ging, trafen im letzten Match Carmen Richter (Gahlenz) und Andreas Noatsch (Dresden) aufeinander. Mit einem sehr guten Schlag aufs Grün und zwei Putts sicherte Andreas Noatsch seiner Mannschaft souverän den 3. Platz in der Gesamtwertung des RAIDORGOB 2014. Um den Gesamtsieg trafen der GC Chemnitz und der GC Erzgebirge aufeinander. Jan Müller gewann sein Match für Erzgebirge gegen Henning Rabe. Bernd Gerlach blieb mit seinem Abschlag an der Bunkerkante hängen, sodass Nigel Anderson (ein irischer Klaffenbacher) den Punkt für den GC Chemnitz holen konnte. So musste auch hier das letzte Match die Entscheidung bringen ...

Axel Wunsch macht zwei Schläge und gewinnt ein Loch

Der kleine Rene Schmitt (links) und der große Axel Wunsch vor dem entscheidenden Stechen, manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Gastgeber und Cupverteidiger Klaffenbach konnte und wollte es sich leisten, seinen besten Spieler im RAIDORGOB über die gesamte Saison zu schonen. Selbst beim Finale kam Axel Wunsch nicht zum Einsatz, obwohl er auf der Meldeliste der Klaffenbacher stand. Während sich ein leicht übergewichtiger Erzgebirgler 18 Loch berg auf berg ab über den Platz quälen musste, brauchte der Star des Chemnitzer Teams währenddessen an Bahn 9 nur einen Schlag zu üben: carry 135 Meter aufs Grün nahe an die Fahne. Axel Wunsch gelang dies am Samstag nachmittag auf 4 Meter genau, während es ein leicht schwächelnder Rene Schmitt nur auf 10 Meter zum Stock brachte. Ein zu kurzer erster Putt ließ die Hoffnungen des GC Erzgebirge auf den Gesamtsieg merklich schwinden. Mit seinem zweiten Schlag legte Axel Wunsch den Ball 40 cm an die Fahne, was mit Schenken honoriert wurde. Während der Putt von Rene Schmitt aus knapp 2 Meter über die Lochkante rollte, brach bei den Klaffenbachern frenetischer Jubel aus... 

Endstand RAIDORGOB 2014

 

Platz Team Teampoints

Matchpoints

Entscheidung

1. Golfclub Chemnitz
7 25,5 im Stechen
2. Golfclub Erzgebirge
7
28,5
im Stechen
3. Dresdner Golfpark 6
18,5
im Stechen
4. Golfsport Gahlenz 6
23,5
im Stechen
5. Golfclub Zwickau 4
21,5
 
6. Golfclub Gera 0 17,5
 
 
 

Impressionen vom RAIDORGOB-Finale am 04.10. in Klaffenbach